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2. Wällertreffen in Battenberg 1.-3.10.2011

 

 

… auch Familientreffen aller Bamboos

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30 ausgelassene Fellnasen tobten, flitzten und plantschten am ersten Oktoberwochenende um die Wette.

Die Rekordwärme von 24 Grad, frohe Menschen mit ihren Hunden, Kindergesichter, die mit der Sonne um die Wette strahlen, das sind die besten Zutaten für ein gelungenes Wällertreffen.

Meine Einladung zum zweiten Wällertreffen – diesmal an 3 Tagen, was sich durch den Feiertag am Montag förmlich anbot
– stieß auf regen Zuspruch und so machten insgesamt 30 Hunde samt ihren Herrchen und Frauchen den Bambuswald und seine Umgebung unsicher: 16 Wäller aus Dschiny`s beiden Würfen, d.h. 9 fröhliche Junghunde mit 8 Monaten u. 7, die in diesem Monat 2 Jahre werden, 6 Gast-

Wäller und außerdem noch Hunde der Rassen Briard, Border, Boxer und Yorki, sowie ein spanischer Perro. Glücklicherweise wohnen wir so, dass so ein Treffen ohne viel Aufstand möglich ist, Platz ist reichlich vorhanden.

Den weitesten Weg hatten unsere Gäste aus Österreich. Alle anderen kamen aus der ganzen Bundesrepublik – vom Bodensee bis Lübeck – und viele hatten sich im Hotels und Pensionen einquartiert, 4 Familien verbrachten einen Kurzurlaub auf einem Campingplatz am Edersee. Ganz besonders habe ich mich über den überraschenden Besuch meiner Freundin Ina und ihren Wällern gefreut. Das fand ich echt sooo klasse, Danke Dir.

Und so kam es, dass wir uns bereits am Samstag mit 13 Hunden samt ihren 27 großen und kleinen zweibeinigen Begleitern treffen konnten.


Bei genialem Altweibersommerwetter trudelte einer nach dem anderen ein und mit unseren ersten Ankömmlingen gingen wir erst mal auf neutrales Gelände unterhalb unseres Grundstücks.

Teilweise gab es wirklich recht stürmische Begrüßungen zwischen den Vierbeinern.

Ich wurde ebenfalls freudig begrüßt, aber spätestens bei meinem bekannten „buzze buzze“ wurden bei den großen und kleinen Bamboos „Kindheitserinnerungen“ wach – und ich förmlich überrannt. Dschiny und Cira verhielten sich erstaunlich souverän.

Dschiny begegnete ihren Kindern unterschiedlich: den Junghunden mit ihren 8 Monaten überaus freundlich, die fast zweijährigen ignorierte sie meist. Bei denen gab es zwischen zwei Brüdern eine kurze Klopperei, ansonsten verlief alles sehr harmonisch.

Wir brachen auf zu einem Spaziergang auf unseren Hausberg, zur Burgruine der Kellerburg aus dem 13. Jahrhundert.
Diese liegt auf der Spitze des Burgbergs mit begehbarem 17 m hohen Bergfried, der – nach 88 Stufen bis zur Aussichtsplattform – einen Blick weit in das Marburger Land bietet.

Ina, Baggy u. Lotta a. d. Turm

 

Danach ging es durch den schattigen Wald nur noch bergab, gradewegs zur Eder. Die Hunde waren kaum zu bremsen.

 

Benito war natürlich bei den Ersten im Wasser –
und fischt sich einen Apfel.

 

 

Auf dem kunterbunten Kram- und Viehmarkt, den wir anschließend besuchten, gab es für unsere Hunde viel zu erschnüffeln und zu bestaunen. Nach einer kulinarischen Stärkung in Form von Pommes & Co. wurden alle Ecken und jeder Stand inspiziert, nicht nur von den Menschen. Viele Besucher blieben beim Anblick unserer haarigen Meute, die sich mustergültig in den schmalen Gängen der Stände durch die Menge schlängelte verdutzt und bewundernd stehen. Eine kleine Lerneinheit also nicht nur für unsere Hunde, auch für die Marktbesucher.

Sie konnten sich davon überzeugen, dass man auch mit einem Rudel Hunde über einen Mark gehen kann, ohne Belästigung für die Menschen. (Ansonsten sind dort Ansammlungen von Tieren wie Galloway-Rind, Haflinger, Ziege & Co. natürlich nur eingepfercht zu bestaunen)

Im Marktgetümmel, von lks: Johanna u. Christian mit Argo, Tabeo u. Michaela mit Elli, Lothar u. meine Wenigkeit mit Cira u. Dschiny, sowie meine Freundin Ina mit Baggy u. Lotta.

 

Nach einer kleinen Fotosession mit Markflair und anschließendem Rückweg am Fuße des Burgbergs folgte ein entspannter Abend am Lagerfeuer im „Bambuswald“ mit Würstchen und Getränken.

Gerade die Junghunde hatten ganz offensichtlich Spaß daran, mit ihren Geschwistern durch das große Terrain zu jagen und Mama Dschiny nahm das alles wieder ganz gelassen hin.

Lediglich Cira, die Briard-Hündin und mit 7 Jahren die Älteste, musste die ungestüme Jugend oder zu nervige Rüden doch hier und da schon einmal dezent anknurren und klar sagen, wo es lang geht. „Aufräumen“ sage ich dazu – und das macht sie sehr gut.

Die Zweibeiner berichteten über Erlebnisse mit ihren Lieblingen und so genossen nicht nur die Hunde den Auslauf und das Spiel im „Bambuswald“.

 

Am Sonntag, 2.Okt. …

…um 10.30 Uhr erwarteten uns bereits die ersten Wällerfreunde am verabredeten Treffpunkt. Bis gegen 11.oo Uhr waren wir zu einen großen bunten Trupp von ca. 70 Menschen und 30 Hunden angewachsen und ich war wirklich ein wenig überwältigt. Wouw, was für ein Anblick!

Nach einer Tob- und Spieleinheit auf einer großen Wiese starteten wir zu einer dreistündigen Wanderung ins benachbarte Dodenau. Darunter waren nun auch einige neue Familien, die sich mit ihren Hunden spontan angemeldet hatten. Der Weg führte anfangs durch den schattigen Wald hinauf zum Eisenberg, dem höchsten Berg Battenbergs, der vor mehr als 2000 Jahren von den Kelten besiedelt war. Am Startplatz der Drachenflieger hatten wir eine phantastische Aussicht auf die markante Ederschleife und die bunt gefärbten Wälder.

Über den Bergrücken ging es nun abwärts und wie bei einem Grenzgang zog sich das Feld von Mensch und Hund in die Länge. Der ganze Gang verlief sehr harmonisch (bei 30 Hunden nicht unbedingt selbstverständlich) und ich konnte sehen, dass die jungen Bamboos schon ziemlich gut erzogen und alle sehr leichtführig und brav waren.

 

Immer weiter ging es gerade aus Richtung Tal und trotzdem hätten wir hier schon fast das erste Mal einen Zweibeiner verloren, gut dass es Handy´s gibt.

 

 

 

Für die Rasselbande gab es einiges zu entdecken und Matschstellen an den bewässerten Holzlagerstellen wurden begutachtet und getestet bevor sie in der Eder ausgelassen plantschen und toben konnten.

Diese Pause nutzte auch das Pflegepersonal der Vierbeiner und stärkte sich mit Kaffee, erfrischenden Getränken, Knabbereien und Obst. Dort, an der Fischtreppe am Liebrighäuser Wehr hatten Lothar und ich ein Picknick vorbereitet, und gerade die eisgekühlten Getränke waren heiß begehrt.

Einige ruhten sich gemütlich mit ihren Hunden auf der Wiese aus, die Kinder hatten Spaß über einen dicken Baumstamm zu balancieren, andere versuchten die nass gewordenen Klamotten ihrer Kleinen zu trocknen, manche schauten ihren „Seehunden“ dabei zu, wie sie das Wehr hoch und runter jachteten und der Rest genoss einfach das herrliche Wetter und den Anblick der spielenden Hunde.

Unsere Seehunde in ihrem Element

Ach, ist das Leben nicht schön?

Auch hier gab es dann wieder den unvermeidlichen Versuch eines Gruppenfotos, auf dem diesmal, Dank Annikas Hilfe,
tatsächlich fast alle verewigt werden konnten.

Von lks: Christina u. Peter mit Niklas, Freundin u. Bhanu, Matthias u. Kerstin mit Timo, Mika u. Aramis, Katja u. Thomas mit Kindern u. Kelloggs u. Dastyn, Marina u. Joe mit Charleen u. Buddy, dahinter Nicole u. Matthias mit Lina u. Beelou, Johanna daneben Ina mit Baggy u. Lotta, davor Michala mit Tabea u. Elli, dahinter Lothar, daneben Anke, davor Christian u. Argo, ich mit Dschiny u. Cira, hinter mir Doris u. Gerhard mit Bo, Eyke mit Pablo, daneben Frank mit Antonia, Marie u. Bandito, rechts Katharina u. Bernd mit Johanna, Annika u. Amadeus, hinten Wolfgang davor sitz. Andrea mit Saskia u. Alfonso, daneben stehend Petra u. Stefan mit Silvia, Marcel u. Benito, Hanne u. Harald mit Jule, Jutta u. Kurt mit Armani, Conny u. Mirko mit Tom u. Bill, Sybille u. Michael mit Lou, Frank mit Lea, Greta u. Anju.
Es fehlen Claudia u. Harald mit Elli, Lisa u. Marianne sowie Nicole u. Steffen mit den Kindern, Annika fotografiert u. Fibi
passt auf.

Nach einer weiteren dreiviertel Stunde Wanderung, jetzt in gleißender Sonne an der Eder, erwartete uns der nette Wirt Axel in seinem für uns hergerichteten Biergarten.

Kelloggs hat sich gut eingelebt in Rudel u. neue Familie

Annika nimmt „Fibi“ lieber mal Huckepack

 

 

 

Lothar u. Matthias, „was tut ihr“, fragen sich sicher Dschiny u. Cira

 

 

 

 

 

Was für ein Gewusel, große Menschen, kleine Menschen, große Hunde, kleine Hunde, dazwischen der Wirt, der als
erstes unsere Vierbeiner mit gefüllten Wassernäpfen versorgte. (Ich sagte ja schon im Vorfeld, „er ist ein Hundeversteher“.) Und dann hatte er noch Zeit, unsere kleinsten Zweibeiner mit seiner Hundehandpuppe zu bespaßen.

Hundefreundlicher Biergarten im Hotel „Sassor“ in Dodenau

In diesem Gewusel fiel erst einmal gar nicht auf, das nun tatsächlich eine komplette Familie samt Wäller scheinbar „vom Wege abgekommen“ war. (Übrigens das gleiche Wäller-Mädchen, welches wir mit 7 Wochen schon einmal eine ½ Std. in unserem Garten suchen mussten 😉 In diesem Fall allerdings war die Ortung Gott sei Dank schnell mit Handy möglich, das Lisa-Taxi rückte aus und kurz drauf konnten sich alle das gute Essen schmecken lassen. Es wurde gelacht und geschwatzt, Urlaubsbilder gezeigt, von den vielen Streichen der Vierbeiner gebeichtet und vieles mehr und jeder von ihnen war überzeugt davon, dass sein Hund der schönste, klügste und beste Hund der Welt ist. Einige der angereisten Wäller machten sich mit ihrem Hauspersonal nach diesen gemeinsamen vergnüglichen Stunden am Spätnachmittag auf die teils lange Heimreise. Alle anderen auf Schusters Rappen auf den verkürzten Rückweg nach Battenberg.

Die Wäller-Bande konnte unterwegs nochmals ausgiebig spielen, baden und toben, bevor sie auf der Terrasse unserer letzten Anlaufstelle in tiefen Schlaf fielen.

Hier ließen wir diesen gelungenen Tag mit netten Gesprächen und Wein unter einem klaren Sternenhimmel mit einem kitschigen Halbmond zu Ende gehen.

Rückweg, Abendsonne, Grashügel und was sonst: ein Gruppenfoto!

 

Montag, 3. Oktober 2011

Nationalparkzentrum Kellerwald in Herzhausen bei Vöhl am Edersee. Der Campingplatz „Teichmann“ befindet sich direkt gegenüber.

 

 

Mit einem grandiosen Frühstücksbuffet im Nationalparkzentrum Kellerwald am Edersee wurde der dritte Tag begonnen, und vom Herbst war weit und breit keine Spur.

Wirklich sehr zu empfehlen!

 

 

 

 

 

Dieser letzte Tag sollte unter dem Motto stehen „genießen und relaxen“, Auslauf und Bewegung hatten alle ausreichend in den vorangegangenen beiden Tagen gehabt.

Aber erst einmal genießen!

 

 

 

 

Aber ohne Gruppenfoto gehen wir nicht! Danke Harald.

Die verbleibende 18-köpfige Wällergemeinde machte sich frisch gestärkt auf den Weg zur „Brücke Asel im Edersee“, die durch Wasserablass nach 94 Jahren wieder neu zu sehen ist.

Bitte recht freundlich – smile – und klick

Nach einem lustigen Spaziergang durch den ausgetrockneten Edersee mit seinem von Kletten übersähten Buschwerk und dem Versuch, das alte Flussbett trotz breitem Sumpfgürtel zu erreichen, bei dem sich Mensch und Hund so richtig einsauen durften, lockte eine Bootsfahrt die Mädchen, sowie die kleinen und großen Männer auf den Edersee, uns Frauen lockte hingegen der Biergarten an der Uferpromenade.

„Bootchen fahren“ – das gefällt den Männern. Die Frauen machen mit den Hunden Siesta im Schatten.

Vorher versuchte jeder auf seine Art, sein Fellknäuel irgendwie wieder

 

 

 

 

 

Genießen und relaxen – genauso haben wir´s gemacht!

 

 

 

 

Die Herrchen und Frauchen erfreuten sich nicht nur an den frisch gestylten Fellmonstern, sie verbrachten gutgelaunt den restlichen Nachmittag damit, die geknüpften Freundschaften zu vertiefen und nutzten die Gelegenheit, sich gegenseitig mit Anekdoten zu erheitern und mit Erziehungstipps auszuhelfen.

Nach und nach verabschiedeten sich unsere Gäste und auch diesmal war ich keineswegs traurig, habe ich doch einmal mehr bewiesen bekommen, dass alle meine Hunde in guten Händen sind, sie werden geliebt, gefordert und gut ausgebildet. Kann einem etwas Schöneres passieren?

Der Abschied fiel trotzdem allen schwer. Aber alle, auch die, die mit ihren „Fremdwällern“ das erste Mal angereist waren, waren sich einig: „Es war ein gelungenes Wällertreffen und beim nächsten Treffen sind wir alle wieder mit dabei“.

An dieser Stelle noch einmal ein herzliches Danke-schön an alle, für die vielen Aufmerksamkeiten und Geschenke und das so viele von Euch trotz der weiten Anreise gekommen sind um mit uns ein langes Wochenende zu erleben und zu genießen. Es wurden keine Mühen gescheut und andere Termine
abgesagt.

Danke

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Es waren 3 herrliche Tage im Zeichen unserer Vierbeiner. Es war nicht nur ein Wällertreffen und ein entspanntes Aufeinandertreffen von richtig vielen Hunden, sondern auch ein Familientreffen bei dem aus beiden Würfen bis auf 3 Ausnahmen alle Ex-Welpen von Dschiny dabei waren.

Alle Teilnehmer und ihre Fellnasen waren glücklich und zufrieden…

… ich bin es auch!

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