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Wäller-Ausflug an den Bodensee 28.4.-5.5.2012 Überlingen

Die Stadt Überlingen liegt unmittelbar am Überlinger See, einem Teil des Bodensees. Bereits zur Zeit der Alemannen schätzte man die großartige Lage des heutigen Mittelzentrums. Heute rühmt man sich in Überlingen mit der längsten Bodensee Uferpromenade.

Nach nunmehr 3 Jahren wollen Ina und ich wieder durchstarten! Geplant ist nochmal ein gemeinsamer Urlaub mit unseren Hunden am Bodensee. Damals kannten wir uns noch nicht wirklich, aber wir und unsere beiden Wällermädchen Dschiny und Baggy verstanden sich bombig.
Diesmal wollen wir Überlingen und Umgebung, jetzt mit 4 Fellnasen, erkunden. Es haben sich bereits weitere Wäller mit ihren Menschen gemeldet, die z.T. auch einige Tage bleiben. Andere sind auf jeden Fall am 29.04. bei unserer Wanderung mit dabei, die wieder von Christian aus Singen mit seiner Familie und seinem Wäller Argo ausgekundschaftet wurde.

Und weil es vor 3 Jahren so schön war, wollen wir das noch einmal wiederholen!!!
Wir sind gespannt und freuen uns und berichten später über unsere Wäller-Activities im Dreiländereck.

Und das ist dabei heraus gekommen:

Man nehme sich eine Woche Urlaub, lade sich die beste Freundin ein, buche eine mensch-hund-gerechte Ferienwohnung, packe sich selbst , die Freundin und die 4 besten Fellnasen von Welt in einen fahrbaren Untersatz, das Gepäck oben drauf und brause an den Bodensee. Fertig.

Genau so haben wir es wieder gemacht, diesmal statt mit 2 mit 4 Hunden. Geerntet haben wir super Wetter (im Gegensatz zu Battenberg), nette Menschen, glückliche, ausgelastete Hunde und eine ungeheure Farbenpracht.

Am Samstag, den 28.4.12 sind wir nach Zwischenstopp, Kaffeepause und Hunderunde bei Stuttgart bei einem Welpen aus Ina´s Wurf gegen Abend bei über 30 Grad in Überlingen gelandet. (Gut, dass es Klimaanlagen gibt!)

Das Gesicht der Vermieterin sprach Bände, als sie uns sah: „Mein Gott, warum hab ich dazu bloß ja gesagt? So große Hunde, so viel Fell – und dann noch vier davon, jesses Maria!“

Uns hat es nicht gestört. Wir haben gelächelt und sind in unsere 80 m2 mit eingezäuntem Garten, Terrasse und allem, was zu einem schönen Urlaub dazu gehört eingezogen, haben uns umgezogen und sind für einen kitschigen Sonnenuntergang am Bodenseeufer in Sipplingen entlang gezogen.

Gutes Timing, um hier schon die ersten Wällerfreunde zu treffen, die mit uns gerne ein paar schöne Tage verbringen wollten. Eveline und Urs mit Cira aus der Schweiz, Nicole und Steffen mit Skadee und Anton und wir Zweibeiner hatten nach einem fröhlichen „Hallo“ recht bald Lust, etwas Deftiges zu essen.

Unser Plan war:
Wir gehen jetzt mal schauen, in welchem Restaurant an der Promenade können wir den Wirt beim Auftauchen von 6 Menschen und 7 Fellmonstern aus der Fassung bringen!

Keine Chance:
Nicht was ihr jetzt denkt – neeiin! Der Wirt war auch ein Hundefreund und absolut nicht geschockt, sondern bot uns an, einen großen Tisch in der nächsten halben Stunde für uns zu reservieren wo wir alle mit unseren Hunden Platz hätten.
Wouw, was für ein Empfang! Klasse!

Wir haben es ihm gedankt, indem wir gleich für den übernächsten Abend wieder reserviert haben. Außerdem war das Essen einfach klasse. (Lecker Salat mit Bärlauch Soße, Grillteller und Spargel – hmm).

Resultat:
Mit unseren Wällern sind wir auch jeden Fall salonfähig, auch wenn wir im Rudel auftauchen und das Restaurant ist wirklich zu empfehlen – geht mal hin wenn ihr da seid, ins „Restaurant Seehaus“ in Sipplingen.

Zufrieden, satt und müde sind wir nach unserem ersten Urlaubstag in unsere Betten gefallen und ich weiß bis heute nicht, ob die Menschen oder die Hunde lauter geschnarcht haben.

Sonntag, 29.4.12 – Wecker war auf 7.oo h gestellt – Wandertag mit vielen angemeldeten Wallerfreunden, mit und ohne Vierbeiner, war angesagt.

Von Bodman aus ging es nach einem schweißtreibenden Anstieg über den Bodmanrück nach Liggeringen. Christian und Johanna hatten die Tour im Vorfeld mit Argo abgelaufen und alle genossen die gerade explodierende Natur in allen möglichen Farben, die Gespräche, das Lachen und vor allem auch unsere Hunde, die ebenfalls sichtlich Spaß hatten.

Und wie wir das schon kennen – ein Gruppenfoto – von allen Wäller-Begeisterten mit und ohne Hund, denn es waren auch Welpenanwärter für meinen im Winter geplanten C-Wurf dabei, die am Bodensee wohnend diese Gelegenheit am Schopfe gefasst haben und meiner Einladung gefolgt sind.

Hinten v.l.n.r.: Axel mit Chu-si, Nicole u. Steffen mit Anton u. Skadee, Frauchen mit Spitz Momo, Heidrun mit Baffy, Gerhard u. Vera zuk. Wällerbesitzer, Urs
Vorne v.l.n.r.: Lukas, Joyce, Anja u. Luna, Ute mit Dschiny und Cira, Christian, Simone stehend und Johanna mit Argo, Eveline mit Cira, Jannik mit Ataya
Ganz vorne: Alotta und Baggy – Frauchen Ina hinter der Kamera

Nach 3 Std. Wanderung war Liggerinen in Sicht. Die Hunde freuten sich über eine Erfrischung am Dorfbrunnen und wir auf die Dünnerle im Gasthaus.

Frisch gestärkt machten wir uns auf den Rückweg durch weiß blühende Apfelplantagen, meist mit Blick auf den schönen Bodensee, in dem Fall den Überlinger See. Wie schön.

Hier und da ein Päuschen und zum Schluß mit dem Rest der Wällergemeinde am Bodenseeufer in Bodman in gemütlicher Runde Eiskaffee, Cappuccino & Co. und für Cira gab es ein Geburtstagsständchen zu ihrem 8. Burzeltag!

Für meinen Mausbär trällerten wir das Lied von Wum „Ich wünsch mit eine kleine Miezekatze für mein Wochenendhaus…“

Keine Ahnung, warum die anderen Gäste des Biergartens plötzlich aufstanden und gingen… Cira und uns hat es super gefallen Danke, so etwas machen eben nur Hundefreunde.

Montag, 30.4.12 – Eine Lerneinheit für Anton, 5 Monate alter Jungrüde v. Nicole und Steffen stand auf dem Plan. Mit anderen Worten – wir wollten mit dem Schiff über den See zur Insel Mainau.

Also ran an den überfüllten Bootsanleger mit Unmengen von Beinen, rüber über einen langen, schmalen Gittersteg und rauf auf so ein komisches schaukelndes Ding. Toll gemeistert kleiner Anton, überhaupt kein Problem. „Was die Großen können“, hast du gedacht, „kann ich auch“ – und hat sich entspannt den Wind um die Nase wehen lassen.

Auf der Insel Mainau gab es an diesem Tag viel zu sehen – nicht nur für Anton, auch für uns. Wir hatten scheinbar den absolut besten Zeitpunkt gewählt, die Blüten- und Farbenpracht war einfach großartig.

Und wie könnte es anders sein – hier mussten unsere Hunde wieder einmal zeigen, was sie so als Supermodels drauf hatten. Bei der Kulisse machte es Spaß zu fotografieren – auch sehr zur Freude der Parkbesucher, denn da wo wir mit unseren Hunden zur Fotosession auftauchten, waren nicht mehr nur die Pflanzen eine Attraktion!

auch die Damen …

Dienstag, 1. Mai 2012 – Wanderung zur Ritterburg Hohenfriedingen bzw. „Friedinger Schlössle“.

Die 1.Mai-Wanderung wollten wir in Singen unternehmen und bei sonnigem Wetter, guter Laune und allen Hunden im Gepäck starteten wir zur Burg Hohenfriedingen. Im Volksmund Friedinger Schlössle genannt und bei Singen gelegen, ist sie die einzige noch erhaltene Ritterburg unter den 7 Burgruinen im Hegau, der sich an das nordwestliche Bodenseeuber anschliesst.

Der 543 Meter hohe Friedinger Schloßberg erhebt sich 90 Meter über das an seinem Fuß liegende Dorf Friedingen. Wir hatten eine herrliche Aussicht auf das Hegaubergland und auf den nur sieben Kilometer entfernten Bodensee bis hin zur schneebedeckten Alpenkette. Wir alle, Simone, Christian, Johanne, Julius und Argo, Nicole, Steffen, Anton u. Skadee, Ina, ihre Baggy u. Lotta sowie meine Fellnasen und ich ergatterten einen schönen Tisch im Burghof beim Maifest.

Auf dem Rückweg haben wir im Tal an einem schönen Fluß Rast gemacht, sehr zum Vergnügen unserer Hunde.

Beended haben wir diesen abwechslungsreichen Tag auf der Terrasse bei Simone u. Christian in Singen und abschließend mit einem Essen beim Asiaten in Überlingen mit Nicole u. Steffen, denn dies war für sie der letzte Abend, am nächsten Tag sollte es wieder Richtung Pirmasens gehen.

Mittwoch, 2.5.12 – „Zeit, einmal die Umgebung zu erkunden“, dachten wir uns und machten uns auf ins Städtchen. Überlingen ist nach Friedrichshafen die zweitgrößte Stadt im Bodenseekreis.

Hier kann man super shoppen gehen oder an der Promenade in einem Café sitzen und bei einem Kaffee die Menschen beobachten, wenn sie uns mit 4 Hunden unter dem Tisch entdecken.

Und beim shoppen hatten die Hunde dann auch noch die Begegnung mit der „Dritten Art“, das zumindest muß wohl Cira gedacht haben. Ich konnte sie kaum dazu bewegen weiter zu gehen. Was mag das Kamel wohl gedacht haben?

Donnerstag,3.5.12 – Heute stand Lindau auf dem Programm

Auf dem Weg nach Lindau kommt man in an den Pfahlbauten von Unteruhldingen vorbei. Ein Rundweg führt durch mehrere Dörfer aus Pfahlbauten welche teilweise am Ufer und teilweise im Wasser des Bodensees hoch gebaut wurden. Sie stammen aus der Steinzeit und der Bronzezeit und deren Fragmente wurden aus verschiedenen Städten nach Unteruhldingen am Bodensee gebracht um sie wieder zu rekonstruieren.

Was Lindau so zu bieten hat, wollten wir in diesem Urlaub auch einmal erkunden. Lindau liegt am östlichen Bodenseeufer im Dreiländereck Deutschland-Österreich-Schweiz. Die historische Altstadt von Lindau liegt auf der gleichnamigen Insel und ist durch eine Straßenbrücke und einen Eisenbahndamm mit dem Festland verbunden. Mit den festländischen Stadtteilen verfügt die Stadt Lindau über mehr als 7 km Bodenseeufer und grenze in der jeweiligen Seemitte an die Nachbarländer Schweiz und Österreich.

Wir hatten 5 Std. Zeit, den Hafen, die Altstadt mit all ihren Sehenswürdigkeiten, wie Peterskirche, Altes Rathaus, Diebesturm, Mangenturm (oben im Hintergrund) und natürlich die Fußgängerzone zu erkunden. Hier ein Eis, dort einen Cappuccino – einfach nur gut.

Direkt am Hafen – die Hafeneinfahrt wird übrigens vom neuen Leuchtturm auf der Westseite und vom Bayrischen Löwen auf der Oststeite begrenzt – saßen Dschiny u. Cira ca. 20 Min. für eine lustige Karikatur einer Comic-Zeichnerin Modell. So viele neugierige Passanten hatte sie vorher sicher den ganzen Tag nicht.

Hey, hier sind wir auch mal zusammen auf dem Bild – vor dem Mangenturm, einem älteren Leuchtturm mit 20 m Höhe.

Auf dem Rückweg nach Überlingen haben wir uns noch einen schönen Campingplatz bei Friedrichshafen angesehen – optimal für einen Aufenthalt mit Troll.

Beim Italiener in Hödingen haben wir eine Bremsspur gemacht und lecker Essen mitgenommen, schließlich wollten wir ja auch mal unsere Terrasse genießen. Vermieterin u. Mann wünschten uns beim gemeinsamen Blumengießen einen guten Appetit und beim anschließenden gemeinsamen Pläuschchen erfuhren wir, dass wir doch gerne recht bald wiederkommen könnten. Mit anderen Worten, sie waren sehr sehr positiv überrascht, dass sie von den Hunden ja eigentlich gar nichts gemerkt hätten (waren ja auch fast nie da) und auch gebellt hätten sie nicht. Ina und ich hatten uns mit unseren Hunden also mal wieder eine positive Reaktion eingefangen, was uns natürlich auch schon ein wenig stolz machte. Schließlich war das ja auch für uns der erste gemeinsame Urlaub mit 4 Fellmonstern in einer Wohnung.

Freitag, 4.5.12

Bodman, unserer heimlichen Liebe, hatten wir bis zu diesem Tag nur einen ganz kurzen Besuch abgestattet. Aber wir wollten doch noch mal überall dort schauen, wo wir vor drei Jahren unseren Urlaub verbracht hatten. Vor allem auch beim Gasthof Adler, wo wir seinerzeit wohnten – aber der sieht gerade irgendwie total vergammelt aus und wird wohl demnächst abgerissen.

Dafür mausert sich die schöne Promenade am See immer mehr und tatsächlich hatten sie für unsere Hunde ein kleines Holzboot bereit gestellt.

An den Stegen ging´s noch recht ruhig zu. Noch waren nicht so viele Boote im Wasser, die meisten wollen bis Pfingsten warten, da wegen der Schneeschmelze in den Alpen noch mit ca. 1 m Wasseranstieg zu rechnen war.

In Bodman, quasi schräg gegenüber von Überlingen geht´s schon beschaulicher zu. Viel weniger Touris, alles fein und gemütlich. Keine Hektik.

Blühende Apfelplantagen oberhalb von Bodman, da sind wir schon bei unserer ersten Wanderung durchgestiefelt.
Unten steht Ina im Schlossgarten und auch dem Künstler Peter Link haben wir diesmal einen Besuch abgestattet. Immer noch die gleichen gewöhnungsbedürftigen Skulpturen, die man auch in Friedrichshafen und sonstwo auf der Insel findet.

Zum Schluß sind wir noch mal ans Wasser mit unseren Hunden. Das kann man hier besonders gut. Und für Dschiny und Cira habe ich auch die passenden „Baumstämme“ zum „Retten“ gefunden.

Zu einer Eis-Orgie haben wir uns abends mit Simone, Christian und den Kindern nochmal in Überlingen getroffen. Aber echt, von diesem selbstgemachten Eis kann man wirklich nicht genug bekommen. Zwischendurch noch einen kleinen Verdauungsgang durch den Überlinger Park und dann hieß es Abschied nehmen.

Es war eine gelungene Woche, rundherum schön! Danke an alle die da waren und an die Argo-family für die tollen Touren die ihr ausgesucht habt und eure Gastfreundschaft.

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