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Dschiny´s Trächtigkeitskalender C-Wurf

 

Tag  01 – 07 08 – 14 15 – 21 22 – 28 29 – 35 36 – 42 43 – 49 50 – 56 57 – 63
Woche 1 2 3 4 5 6 7 8 9
Datum Mi. 05.12. Mi. 12.12. Mi. 19.12. Mi. 26.12. Mi. 02.01. Mi. 09.01. Mi. 16.01 Mi. 23.01. Mi. 30.01.- Di. 5.2.

Vater: Boomer de la Ville des Tours
Mutter: Dschiny vom Mount Palis
Zuechter: Ute Eckhardt – Wäller vom Bambuswald

1. Woche

Die Hündin sollte normal gefüttert und normal bewegt werden.

                      Mi, 05.12.2012 Erster Deckungstag.Das Sperma wandert ausserhalb der Gebärmutterschleimhaut. Um die Chancen einer Befruchtung zu erhöhen, sollte der Deckakt innerhalb von 48 Stunden nach dem ersten Deckakt wiederholt werden.
Do,06.12.2012 Das Sperma wandert zu den Eileitern.Die Spermien bleiben in den weiblichen Geschlechtsorganen eine Zeitlang befruchtungsfähig, bis zu 5 Tagen.
Do,06.12.2012
bis
Fr,07.12.2012
Sperma erreicht die Eileiter, in denen sich reife Eizellen befinden.
Fr,07.12.2012
bis
Sa,08.12.2012
Befruchtung der Eizellen (in den Eileitern).
   Sa,08.12.2012
bis
Mo,10.12.2012
Die befruchteten Eizellen wandern in den Gebärmutterhals.
2. Woche

Pflege und Haltung der Hündin wie in der 1. Woche.

Mi,12.12.2012
bis
So,16.12.2012
Die Eizellen entwickeln sich zu Blastocyten.
So,16.12.2012
bis
Di,18.12.2012
Die Embryos erreichen die Gebärmutter.
3. Woche

Die Hündin leidet möglicherweise unter morgendlicher Übelkeit aufgrund der hormonellen Umstellung oder Spannungen in der Gebärmutter.

Kleine Mahlzeiten mehrmals am Tag helfen gegen die morgendliche Übelkeit. Falls die morgendliche Übelkeit anhält, kann der Tierarzt ein Mittel verschreiben, um die Gebärmutter zu beruhigen. Manche Hündinnen fressen ab dem 20. Tag für einige Tage gar nichts oder zumindest sehr wenig. In der Regel pegelt sich ihr Fressverhalten danach wieder ein.

Viele Hündinnen sind jetzt besonders anhänglich, Dschiny auch. 😉

Mi,19.12.2012
bis
Mi,26.12.2012
18. Tag der Trächtigkeit.In diesem Stadium wird das zentrale Nervensystem gebildet, Gehirn und Wirbelsäule entwickeln sich. Alle Körperorgane, die Glieder, Kopf, Augen und das Gesicht bilden sich.In den folgenden 2 Wochen wird der Embryo seine Form stark verändern, es sind die wahrscheinlich entscheidensten Wochen für die Entwicklung zu einem gesunden Welpen.In der 3. Woche beginnt der Fötus sich spontan zu bewegen. Am 19. Tag setzen sich die Keimbläschen (sog. Blastocyten) in der Gebärmutterwand fest. Diese formen embrionale Bläschen. Der Kopf hat begonnen, sich zu entwickeln und es bilden sich winzige Knospen, aus denen schließlich die Vorderbeine werden. Die Knospen der Hinterbeine entwickeln sich einen Tag später, ebenso die ersten Zeichen der Augen.Der Embryo beginnt den Kopf nach vorn zu neigen und rollt sich in die klassische Fötenstellung zusammen. Während dieser Zeit bilden sich die inneren Organe. Die fötale Zirkulation hat sich entwickelt und das Herz schlägt.

Ab dem 21. Tag sondern viele Hündinnen zähflüssigen, klaren Schleim ab. Das ist das eindeutigste Zeichen, dass der Deckakt geklappt hat.

4. Woche

Nach etwa 21-25 Tagen lässt sich im Blut der Hündin das Hormon Relaxin feststellen, das ausschließlich von trächtigen Hündinnen produziert wird.

Der Herzschlag kann zur Diagnose der Trächtigkeit herangezogen werden. Anstrengende Aktivitäten sind jetzt zu vermeiden. Die Proteinzufuhr im Futter kann erhöht werden. Hierfür eignet sich sehr gut die Gabe von Welpenfutter. Zu diesem Zeitpunkt kann mit einer Ultraschalluntersuchung der Zustand der Trächtigkeit festgestellt werden.

Di,25.12.2012
bis
Di,01.01.2013
Die Ausbildung der Plazenta ist abgeschlossen.Die Augen und die Nervenstränge im Rückenmark werden gebildet. Am Ende dieser Embryonalperiode sind beim Hund alle wichtigen Organsysteme angelegt, die endgültige Körperform ist bereits in ihren Grundzügen erkennbar. Man spricht nicht mehr vom Embryo, sondern vom Fötus. Der Fötus ist auf eine Länge von 20 mm herangewachsen und wiegt ca. 0,75 gr. In dem derzeitigen Zustand sind die Embryonen sehr stark defektgefährdet.Die Entwicklung der Zitzen beginnt.
So,30.12.2012
bis
Do,03.01.2013
24. Tag der Trächtigkeit.Bei der Hündin treten die Zitzen aufgrund einer vermehrten Blutversorgung am Ansatz der Brustwarzen stärker hervor. Dieses Phänomen stellt sich in der Regel 25-30 Tage nach der Paarung ein. Es ist aber nicht ganz einfach eine Trächtigkeit festzustellen, weil die äußerlichen Veränderungen wie z.B. die Veränderung der Zitzen oder das vermehrte Schlafbedürfnis auf bei Hündinnen auftreten, die scheinträchtig sind. Dies ist der beste Zeitpunkt, um die Trächtigkeit anhand des Herzschlags zu diagnostizieren. Mit Hilfe eines Stethoskops oder EKG lässt sich der Herzschlag der Föten wahrnehmen. Die Ermittlung der genauen Anzahl der Welpen ist jedoch sehr schwierig.Die Ohren erscheinen am 26. Tag, Augenlider und Tasthaare bilden sich am 27. Tag. Beine, Füße und Zehen sind deutlich erkennbar, obwohl die Füße zu diesem Zeitpunkt noch schwimmhäutig sind. Männliche und weibliche Sexualmerkmale werden sichtbar.28. Tag. Die Ultraschalluntersuchung bietet nach dem 21. Tag, am besten ab dem 28. Tag, eine gefahrlose Methode des Trächtigkeitsnachweises, die auch eine Vielzahl von Informationen über den Trächtigkeitsverlauf (Anzahl, Entwicklungsstand, Vitalität) erkennen lässt.Die Embryonen sind etwa walnussgroß und gleichmäßig im Uterus verteilt.
5. Woche

Die Hündin hört auf, die Beine anzuziehen, weil das Gewicht ansteigt und die Welpen sich drehen.

Das Anschwellen der weiblichen Scham wird merkbarer. Auf das Gewicht der Hündin bitte achten und nicht überfüttern. Die Herzschlag ist aufgrund der ansteigenden Flüssigkeit in der Gebärmutter nicht mehr länger als Diagnosemethode nutzbar.

Mi,02.01.2013 Zehen, Barthaare und Krallen beginnen sich zu entwickeln.
Di,08.01.2013 Die Ausbildung der Organe ist abgeschlossen.Die Föten sehen nun aus wie Hunde. Kopf und Rumpf sind unterscheidbar. Die Fellfarbe beginnt sich zu entwickeln.Die Zitzen der Hündin werden dunkler und schwellen an. Während der Organgenese bis zum 35. Tag sind die Welpen äußerst empfindlich für äußere Einwirkungen wie Medikamente, Impfungen, Röntgenstrahlen, Vitaminmangel und -überversorgung, Überhitzung (z.B. im Auto) und Umweltschadstoffe.
6. Woche

Die Hündin mit der Welpenbox vertraut machen.

Die Anzahl der Mahlzeiten erhöhen und ihr Gewicht im Auge behalten.

Die Föten haben schon eine Größe von etwa 6 cm.

7. Woche

Die Hündin sollte jetzt nicht mehr mit anderen Hunden rauhe Spiele spielen oder springen.

Per Röntgenaufnahme lassen sich Anzahl und Größe der Hündchen bestimmen.

Bereites jetzt finden erste Weichenstellungen für die individuelle Persönlichkeitsentwicklung der Welpen statt. Beeinflusst wird die Entwicklung dabei vom Hormonstatus der Mutter. Sie sollte nun möglichst keinem Stress ausgesetzt werden sondern viele Dinge tun dürfen, die ihr Spaß machen.

Körper, Behaarung und Gehirn der Welpen sind nun immer deutlicher ausgeprägt. Die Föten wachsen jetzt sehr schnell. Wenn die Hündin einen durchschnittlichen oder großen Wurf trägt, kommt es zur Faltung der Gebärmutterhörner, wodurch sich ihre äußeren Linien drastisch verändern.

Ab der 7. Woche der Hündin einmal täglich rektal die Temperatur messen.

Fr,18.01.2013 Die Knochen verstärken sich.Die Welpen können nun leicht unter der Bauchdecke ertastet jedoch noch schlecht gezählt werden. Die Haare am Bauch der Hündin fallen aus.Der Welpe hängt an der Nabelschnur wie ein Raumfahrer im Weltall und bewegt sich frei in der mit Fruchtwasser gefüllten Blase. So ist der Welpe phantastisch stoßgesichert.Bei der Hündin merkt man langsam eine Umfangsvermehrung, ein verdicktes Gesäuge und einen verstärkten Appetit. Der Bauch vergrößert sich, ihr Gesamtgewicht kann sich während der Tragezeit um 20-55 % erhöhen.
8. Woche

Die Hündin hat weniger Hunger, was durch den Platzmangel im Bauch verursacht wird.

Ausführliche Laborversuche durch Dr. Fox haben 1978 belegt, dass schwangere Hündinnen, die Stress ausgesetzt waren oder unter bestimmten Medikamenten standen, Nachwuchs hervorbringen, der emotional weniger stabil ist. Dr. Fox konnte auch feststellen, dass der Nachwuchs von Müttern, die gestreichelt und verwöhnt wurden, gutmütiger war.

Somit entwickelt sich die Fähigkeit zu fühlen schon vor der Geburt. Die Welpen gewöhnen sich an den Kontakt im Uterus, wenn die Mutter gestreichelt wird und reagieren in der späten Schwangerschaftsphase darauf.

Das lässt den Schluss zu, dass Welpen von Müttern, welche in einer freundlichen, stressfreien Umgebung leben, einen besseren Start ins Leben bekommen. Der Züchter und sein Umfeld hat somit bereits während der Tragezeit der Hündin einen wichtigen Einfluss auf das Wesens-Rüstzeug, welches die Welpen bei ihrer Geburt mitbringen.

Mo,21.01.2013
bis
Di,29.01.2013
Die Hündin verbringt sehr viel mehr Zeit mit der eigenen Körperpflege.Die Zitzen schwellen weiter an. Die Hündin wird unruhiger und sucht einen geeigneten Platz fürs Werfen. Man sollte jetzt dafür sorgen, dass sie den Platz fürs Werfen so angenehm wie möglich vorfindet. Je nach Rasse kann man kleine Handtücher oder Waschlappen auf die Unterlage der Wurfkiste legen, um der Hündin Material für ihren „Nestbau“ zu geben.
Mi,23.01.2013 Mehrere kleinere Mahlzeiten am Tag füttern, da der Bauch beengt ist.Die Bewegung der Welpen im Mutterleib ist leicht erkennbar, wenn man die flache Hand vorsichtig auf den Bauch der Hündin legt. Sie muss dazu völlig entspannt sein.
Mi,23.01.2013
bis
Do,07.02.2013
Bauch und Schambereich mit warmem Wasser säubern. Das Haar rund um die Zitzen kürzen, um den Welpen den Zugang zu erleichtern. Bei Dschiny fällt es schon vorher aus.
9. Woche

Möglicherweise hat die Hündin keine Appetit mehr, wenn die Zeit der Niederkunft naht.

Sa,02.02.2013
bis
Di,05.02.2013
Die Hündin wird ruhelos und beginnt ‚Nestbau‘ Verhalten zu zeigen.
So,03.02.2013 Morgens und abends die Temperatur der Hündin messen.Die normale Temperatur schwankt je nach Rasse und Alter der Hündin zwischen 37,5 und 39,4 Grad Celsius. Gerade wegen der großen Schwankungsbreite ist es wichtig, die normale Körpertemperatur zu kennen (Messungen 7. Woche). Wenn die Temparatur um ca. 1,5 bis 2 Grad Celsius fällt, werden die Welpen innerhalb der nächsten 6- 24 Stunden geboren.
Mo,04.02.2013 Die Hündin wirkt möglicherweise unglücklich, ruhelos, läuft immer hin und her und fühlt sich offensichtlich unwohl.Es kann sein, dass sich weisse Scheidenflüssigkeit absondert.In den letzten Tagen vor der Geburt wird es im Uterus immer enger. Dadurch unterliegen die Welpen vermehrtem Stress und produzieren Cortisol, was eine hormonelle Reaktion der Mutter hervorruft. So lösen die Welpen selbst den Geburtsvorgng aus. Der Progesteronstpiegel im Blut der Hündin sinkt und löst einen Temperaturabfall um ca. 2°C unter die normale Körperinnentemperatur aus. Dieser Abfall der Rektaltemperatur findet 24-36 Std. vor der Geburt statt. Die Hündin befindet sich zu dieser Zeit in der Eröffnungsphase.
Di,05.02.2013

Der vorausberechnete Tag der Geburt.

Nachdem die Temperatur unter 37,2°C gefallen ist und den Tiefstand erreicht hat, steigt sie wieder an. Dann dauert es noch ca. 12-24 Std. bis zur Geburt des ersten Welpen. Weitere Anzeichen, dass die Geburt unmittelbar bevorsteht, sind auffällige Verhaltensweisen der Hündin wie häufiges urinieren, belecken der Vulva, Nestbauverhalten, Futterverweigerung, Unruhe und hecheln.

Viele Hündinnen werfen zwischen dem 58. und 63. Tag. Einige lassen sich auch bis zum 66. Tag Zeit.

Auszüge aus www.welpen.de
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